Die Betriebsfeuerwehr des Universitätsklinikums Tulln gestaltete eine abwechslungsreiche und kindgerechte Übungseinheit, die Theorie, Praxis und spannende Erlebnisse vereinte. Zu Beginn gab es eine kurze Theorieeinheit, bei der der Brandschutz erklärt und das richtige Verhalten im Notfall besprochen wurde. Im Garten des Kindergartens zeigte das Team in praktischen Löschübungen den richtigen Umgang mit dem Handfeuerlöscher – gespannt und mit großen Augen verfolgten die Kinder das Geschehen.
Der Kommandant der Betriebsfeuerwehr, Manfred Gogl, erklärte im Anschluss gemeinsam mit zwei Kameraden auf spielerische Weise, wie man sich im Brandfall richtig verhält – dass es beispielsweise wichtig ist, sich nicht still zu verstecken, sondern immer auf sich aufmerksam zu machen. Die Feuerwehrmänner zeigten Schritt für Schritt, woraus die Ausrüstung besteht, und machten deutlich, dass unter Helm und Maske ein Mensch steckt. Für die Kinder ein besonderes Erlebnis: Sie durften selbst einen Feuerwehrhelm anprobieren.
Nach diesen Eindrücken folgte die eigentliche Evakuierungsübung. Geübt wurde das rasche und geordnete Verlassen des Gebäudes, das Sammeln am Sammelplatz sowie das mehrfache Durchzählen, um sicherzugehen, dass niemand fehlt. Als Abschluss marschierten die Kinder gemeinsam zum Krankenhaus – wo sie mit einem Eis als Überraschung belohnt wurden.
Die Übung verlief reibungslos und zeigte, dass sowohl Kinder als auch Mitarbeitende gut vorbereitet sind und im Ernstfall wissen, was zu tun ist.
BILDTEXT
Spielerisch und praxisnah lernten die Kinder im Betriebskindergarten den richtigen Umgang mit Brandschutz – von Löschübungen im Garten bis hin zum Kennenlernen der Atemschutzausrüstung der Betriebsfeuerwehr.
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