Von diesen mehr als zweieinhalbtausend Geburten wurden rund 230 der Neugeborenen stationär aufgenommen. Etwa drei von hundert Kindern galten als Frühgeborene – also Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kamen und eine besonders behutsame Betreuung auf der Neonatologie benötigten. Kinder, die kurz vor dem errechneten Termin (ab 35+0 Schwangerschaftswochen) geboren wurden und sich in stabilem klinischem Zustand befinden, werden hingegen in enger Begleitung der Eltern im sogenannten „Kinderzimmer“ betreut.
Die Versorgung dieser kleinen Patientinnen und Patienten ist ein hochsensitives und komplexes Gebiet der Medizin. Frühgeborene kommen häufig mit unreifen Organen oder geringem Geburtsgewicht zur Welt und benötigen daher individuell abgestimmte medizinische Maßnahmen, um ihre Entwicklung optimal zu unterstützen.
Auch die Eltern spielen eine zentrale Rolle: Sie werden aktiv in die Pflege eingebunden, um eine enge Bindung zu ihrem Kind aufzubauen und die Zeit bis zur Entlassung nach Hause gut zu begleiten. Die Nachbetreuung erfolgt oft über die ersten Lebensjahre hinweg, um Entwicklungsverzögerungen oder gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen und gezielt behandeln zu können.
Um auf die besonderen Bedürfnisse von Frühgeborenen aufmerksam zu machen, lässt das Universitätsklinikum Tulln am 17. November, dem Welt-Frühgeborenen-Tag, seine Helikoptertürme wieder in Violett erstrahlen – der internationalen Symbolfarbe für Frühgeborene.
BILDTEXT
Die Türme des Universitätsklinikum Tulln werden anlässlich des Welt-Frühchen-Tags am 17.11. violett beleuchtet.
Primaria Clin. Ass. Prof. Dr. Cécile Dau, MBA, OÄ Dr. Andrea Bachmann und Stationsleitung DGKP Tina Bogendorfer-Kain.
Fotocredit: UK Tulln (alle)
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