Eine Übungspuppe wurde mithilfe der Drehleiter und eines Krankentrageaufsatzes sicher vom Dach des Landeplatzes geborgen. Eine weitere "verunfallte" Person musste unter schwerem Atemschutz aus dem dritten Obergeschoss des Technikbereichs (Bauteil 1) evakuiert werden. Für die Brandbekämpfung wurden verschiedene Wege der Löschwasserförderung beübt, unter anderem über den fernsteuerbaren Wasserwerfer an der Drehleiter. Für noch mehr Realitätsnähe wurde die betroffenen Bereiche vernebelt.
Im Einsatz waren drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) sowie eine Drehleiter (DLK) der Stadtfeuerwehr Tulln. Die beiden Einsatzszenarien wurden durch gemischte Mannschaften beübt, um die Zusammenarbeit beider Feuerwehren verstärkt zu beüben.
Sowohl OBI Manfred Gogl, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Tulln, als auch HBI DI Dr. Johannes Ofner, Kommandant der Stadtfeuerwehr Tulln, zeigten sich mit dem Ablauf sehr zufrieden: „Die Übung hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut unsere Einsatzkräfte im Ernstfall zusammenarbeiten. Solche gemeinsamen Übungen sind essenziell, um Abläufe zu verfeinern und Routine für den Ernstfall zu gewinnen.“ Auch der Kaufmännische Direktor Dipl. Kh-Bw Andreas Mikl sprach den 23 Kameraden der Stadtfeuerwehr sowie den 16 des Universitätsklinikums Tulln seinen herzlichen Dank aus – für ihren freiwilligen Einsatz, der keineswegs selbstverständlich ist und mit großem persönlichem Engagement geleistet wurde.
BILDTEXT
Bilder der gemeinsamen Übung der Betriebsfeuerwehr des Universitätsklinikums Tulln und der Stadtfeuerwehr Tulln.
Fotocredit: UK Tulln
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