Erster flugtauglicher Transportinkubator für das Universitätsklinikum Tulln

TULLN – Vor kurzem wurde der für das Universitätsklinikum Tulln erste flugtaugliche Transportinkubator in Betrieb genommen. Dieser ermöglicht den schnellen und sicheren Transport von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen nicht nur im Rettungswagen, sondern auch per Hubschrauber.

Im Universitätsklinikum Tulln sind Entbindungen ab der 29. Schwangerschaftswoche, sowie die anschließende neonatologische Betreuung dieser Frühgeborenen möglich. Wenn ein Neugeborenes eine weiterführende intensivmedizinische Behandlung benötigt, die das Klinikum selbst nicht leisten kann, besteht nun auch die Möglichkeit eines Transfers in eine spezialisierte Klinik mittels flugtauglichem Transportinkubator – bislang war dies nur mit einem Krankenwagen möglich. Ebenso ist ein Transfer in das Universitätsklinikum Tulln im Einzugsgebiet aus den Kliniken mit Geburtenstation Hollabrunn, Korneuburg und Klosterneuburg möglich.

In einem stabilen und geschützten Umfeld werden sie während des Flugs von erfahrenen Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie Pflegekräften betreut, um sicherzustellen, dass ihr Wohlbefinden stets an erster Stelle steht. Dies trägt dazu bei, die Überlebenschancen und die Gesundheit der zu transportierenden Neu- und Frühgeborenen zu verbessern. „Mit dem Fluginkubator wird auch der räumliche Wirkungsbereich der Versorgung von Neugeborenen erweitert. Mit dem Universitätsklinikum Tulln als Dreh-und Angelpunkt in der regionalen neonatalogischen Versorgung konnte hier ein besonders wertvolles Angebot geschaffen werden“, so Franz Laback, Geschäftsführer der Region Mitte, welcher das Landesklinikum Klosterneuburg sowie das Universitätsklinikum Tulln zugeordnet sind.

 

BILDTEXT

Gemeinsam mit dem ÖAMTC wurde Tullns erster flugfähiger Inkubator in Betrieb genommen.

v.l.n.r. Ing. Michael Dufek (Leitung Medizintechnik), DGKP Irene Ulrich (Stationsleitung Kinderzentrum), OÄ Dr. Andrea Halilovic (Kinderärztin), OÄ Dr. Andrea Pichler (interimistische Leitung der Kinderabteilung), Georg Schrattenbacher (Leitender Flugretter Christophorus 2), Bernhard Agl (Sicherheitsfachkraft), Cpt. Günter Grassinger (Stützpunktleiter Christophorus 2).

 

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Universitätsklinikum Tulln
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