Seit 2020 bringt sie ihre Fachkompetenz und Erfahrung in ein stadiengerechtes, retrogenetisches Training ein, das sowohl präventiv als auch aktivierend wirkt. Die Inhalte sind ebenso vielfältig wie praxisnah: Bewegungseinheiten, spielerisches Gedächtnistraining, Alltagsfunktionen, Wahrnehmungsschulung, Musik, kreative Elemente und biografisch orientierte Themen wie „Berufe“, „Essen“, „Kirche“ oder „Märchen“ sprechen die Betroffenen ganzheitlich an – mit spürbarem Erfolg. Das Demenztraining findet dreimal pro Woche statt. Ob Einzel- oder Gruppentraining – die Auswahl der Patientinnen und Patienten erfolgt nach einem Mini-Mental-Status-Test in enger Zusammenarbeit mit dem medizinischen und pflegerischen Team.
Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das Training eine wertvolle Abwechslung vom Krankenhausalltag. Sie erleben Momente der Aktivität, der Erinnerung und des Kontakts – und haben spürbar Freude daran. Mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Herzblut begleitet Katharina Zechmeister die Teilnehmenden durch die Einheiten. Man merkt: Sie macht das, was sie tut, mit Leidenschaft und gerne. Unterstützt werden kann das Training ideal durch Musik- und/oder Physiotherapeutinnen und -therapeuten.
Ziel ist es, vorhandene Ressourcen zu fördern, kognitive Fähigkeiten zu stärken, die Selbstständigkeit zu bewahren und den Alltag mit Freude zu gestalten.
BILDTEXT
Demenztrainerin Katharina Zechmeister beim Gedächtnistraining mit einem Patienten.
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