Assoc. Prof. Dr. Martin Wald, Leiter der Division für Neonatologie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Salzburg, und sein Team des medizinischen Simulationstrainingszentrums Salzburg gestalteten im Oktober einen ganztägigen Workshop zum Thema Beatmung von Frühgeborenen sowie Erstversorgung von Frühgeborenen mit Surfactantmangel (Atemnotsyndrom aufgrund der unreifen Lungen der Frühchen). Surfactant ist eine entscheidende Substanz für die Lungenfunktion, die jedoch erst ab der 24. Schwangerschaftswoche produziert wird. Bei Frühgeburten, insbesondere vor der 34. Schwangerschaftswoche, kann ein unzureichender Surfactant-Spiegel auftreten und in weiterer Folge das Risiko für das Atemnotsyndrom des Frühgeborenen (RDS) erheblich erhöhen. Schulungsinhalt war neben dem theoretischen Teil über die Grundlagen auch ein praktisches Simulationstraining in Kleingruppen, wo die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit Surfactantmangel und speziell die Verabreichung dieser Substanz mittels einem speziellen Anwendungsverfahren geübt wurde. Speziellen Workshops wie diese finden zusätzlich zu den etablierten monatlichen Reanimationsschulungen statt.
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v.l.n.r. Assoc. Prof. Dr. Martin Wald mit dem interdisziplinären Team der Neonatologie, Stationsleitung DGKP Irene Ulrich (3.v.r) und der interimistischen Leitung der Abteilung für Kinderheilkunde OÄ Dr. Andrea Pichler.
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