Das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) und die Niederösterreichische Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA) haben eine neue Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die ärztliche Ausbildung von Militärärztinnen und Militärärzten sicherzustellen. „Mit dieser Kooperation stellen wir sicher, dass unsere Militärärztinnen und Militärärzte die bestmögliche Ausbildung in einem hochqualitativen Umfeld erhalten. Militärmedizin ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Einsatzfähigkeit – sei es im Inlandseinsatz, im Katastrophenfall oder bei internationalen Missionen. Daher möchte ich mich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken“, so die Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner. Seit dem Wintersemester 2022/2023 stehen an der Medizinischen Universität Wien zehn gewidmete Studienplätze für angehende Militärmedizinerinnen und -mediziner zur Verfügung. Nun soll auch die weiterführende ärztliche Ausbildung – vom Klinisch-Praktischen Jahr (KPJ) bis zur Facharztausbildung – im Rahmen einer Kooperation mit der NÖ LGA erfolgen.
„Sicherheit und Gesundheit sind zentrale Anliegen für die Menschen – diese Kooperation verbindet beides. Niederösterreich leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die medizinische Versorgung im Bundesheer auf hohem Niveau sicherzustellen und gleichzeitig profitieren unsere Kliniken und das medizinische Personal von der Zusammenarbeit mit den Militärärztinnen und -ärzten“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Sicherstellung
Auch der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser zeigt sich erfreut: „Die Kooperation zeigt, wie eng Landes- und Bundesinstitutionen zusammenarbeiten, wenn es um die Ausbildung und Sicherstellung medizinischer Versorgung geht. Unsere Kliniken bieten ein hervorragendes Umfeld für angehende Ärztinnen und Ärzte – und wir freuen uns, dass auch die Militärmedizin künftig Teil dieser Ausbildungslandschaft ist.“
Die Ausbildungsübernahme erfolgt im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten der NÖ LGA-Klinikenstandorte. Die Auszubildenden bleiben während der gesamten Ausbildungszeit im Dienststand des Bundes. Isabella Klaus, startet ab 01.10.2025 im UK Tulln an der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und absolviert dort ihre verbleibende Ausbildungszeit von rd. 36 Monaten im Sonderfach Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.
„Wir freuen uns, dass das Bundesheer seine Ärztinnen und Ärzte künftig auch in den niederösterreichischen Kliniken ausbildet. Die angehenden Militärärztinnen und -ärzte erhalten bei uns eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung, modernste Infrastruktur und engagierte Teams, um so optimal auf die vielfältigen medizinischen Anforderungen vorbereitet zu sein – vom Routinebetrieb bis zu Ausnahmesituationen“, so der NÖ LGA Vorstand Gerhard Dafert.
BILDTEXT
Bild: v.l.n.r.: NÖ LGA Vorstand Gerhard Dafert, Landesrat Anton Kasser, Dr. Isabella Klaus
Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner, Prim. Assoc. Prof. PD Dr. Martin Aigner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Ärztlicher Direktion Dr. Herbert Huscsava und Pflegedirektorin Cornelia Palmetzhofer, MSc
FOTOCREDIT
NLK Burchhart (Abdruck honorarfrei nur im Zusammenhang mit der beigefügten Presseaussendung. Jegliche weitere Verwendung oder Veröffentlichung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung.)
MEDIENKONTAKT
medienservice@noe-lga.at
newsroom.noe-lga.at
