ZOPAS richtet sich an Studierende im Masterstudium mit besonderem Interesse an der Chirurgie. Das 12-monatige Curriculum kombiniert moderne Simulationstrainings mit praktischer Tätigkeit im OP und schließt mit einem strukturierten Logbuch, OP-Dokumentationen sowie einem abschließenden Feedbackgespräch ab. Die Studierenden trainieren in realistischer Umgebung manuelle Fertigkeiten, OP-spezifisches Wissen und lernen interdisziplinäre Teamarbeit hautnah kennen.
Eine Besonderheit ist die sogenannte „Ablaufsimulation“, bei der Studierende im Skills Lab im Anschluss an eine Hygieneschulung verschiedene OP-Rollen übernehmen – vom Anästhesisten bis zur Assistenz – und einen Eingriff von der Vorbereitung bis zur postoperativen Versorgung simulieren. Die strukturierte Reflexion und das Feedback durch Mentorinnen und Mentoren runden das Format ab.
Die Rückmeldungen der ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen: ZOPAS bereitet nicht nur fundiert auf chirurgische Tätigkeiten vor, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen und Verständnis für die Prozesse im OP. Gleichzeitig profitieren die Kliniken von motivierten, praxisnah ausgebildeten Nachwuchskräften.
„Mit ZOPAS wurde ein neuer Standard in der chirurgischen Lehre gesetzt – ganz im Sinne einer modernen, kompetenzorientierten Ausbildung“, so Dr. Herbert Huscsava, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Tulln.
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Praxisnah und zukunftsorientiert: Dr. Stefan Sattler (am Gruppenfoto 3.v.r.), Lehrveranstaltungsleiter von ZOPAS, mit Studierenden im Skills Lab des Universitätsklinikums Tulln.
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