Therapiekonzept „CIMT“ für Patientinnen und Patienten nach Schlaganfällen

TULLN – Vor kurzem fand die bereits 14. CIMT Gruppentherapie in der neurologischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Tulln statt. Das Therapiekonzept „Constrained Induced Movement Therapy“ (CIMT) wurde speziell zur Armrehabilitation von Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall entwickelt.

Im Universitätsklinikum Tulln wird diese Gruppentherapie zweimal jährlich für je zwei Wochen angeboten. Während dieser intensiven Therapieeinheiten trainieren die Patientinnen und Patienten täglich 6 Stunden lang mit dem betroffenen Arm. Die durch das therapeutische Team individuell angepassten Übungen werden wiederholend durchgeführt, wobei der nicht-betroffene Arm gleichzeitig mit einer speziellen Bandage fixiert wird.

Das übergeordnete Ziel der CIMT-Gruppe ist es, dem sogenannten "erlernten Nichtgebrauch" entgegenzuwirken. Dieser Zustand tritt auf, wenn der betroffene Arm im Alltag kaum oder gar nicht eingesetzt wird. Durch das gezielte Training während der Gruppentherapie strebt man an, die motorischen Fähigkeiten zu verbessern und die Einsatzfähigkeit des Arms zu steigern.

Das Therapiekonzept wird für Patientinnen und Patienten tagesklinisch angeboten, die unter den Folgen eines Schlaganfalls leiden. Ob die Voraussetzungen für eine Teilnahme an dieser Therapie gegeben sind, wird vorab ärztlich abgeklärt. Anmeldungen für tagesklinische Therapien sind Montag bis Freitag von 08:00 – 15:00 Uhr über 02272/9004-22380 möglich.

  

BILDTEXT

Das therapeutische Team der CIMT-Gruppe v.l.n.r.: Sarah Auer, DGKP Brigitte Ducho, OÄ Dr. Sigrid Schwarz und die beiden Ergotherapeutinnen Ines Seidl, BSc und Eva Cizek sowie Physiotherapeutin Ing. Katherina Simoner, BSc.

 

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