Weihnachten im Krankenhaus - Kleine Gesten mit großer Wirkung

TULLN – Die Weihnachtszeit gilt für viele als die stillste Zeit im Jahr. Für Menschen, die diese Tage im Krankenhaus verbringen müssen, ist sie jedoch oft mit Sorgen, Sehnsucht nach zuhause und emotionalen Herausforderungen verbunden. Umso größer ist im Klinikum Tulln der Anspruch, Patientinnen und Patienten gerade in dieser sensiblen Zeit bestmöglich zu begleiten – medizinisch wie menschlich.

Die Wochen rund um Weihnachten sind im Krankenhausbetrieb geprägt von hoher Verantwortung, emotionalen Momenten und zusätzlicher Belastung – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Personal. Dennoch oder gerade deshalb wird alles darangesetzt, den Aufenthalt im Klinikum so angenehm und menschlich wie möglich zu gestalten. Bereits in der Vorweihnachtszeit sorgen kleine Gesten und vertraute Rituale – wie Nikolo-Besuche oder liebevoll geschmückte Bereiche – für erste weihnachtliche Stimmung und ein Innehalten im oft fordernden Alltag.

Ein besonderer Fixpunkt am Heiligen Abend ist der Besuch eines langjährigen Mitarbeiters aus dem Patiententransport, der mit seinem Akkordeon und weihnachtlichen Gedichten über die Stationen zieht. Musik und Worte schaffen dabei ruhige, berührende Momente – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Personal.

Wie Weihnachtsstimmung im Klinikum konkret gelebt wird, zeigt beispielhaft das Adventatelier der Psychotherapiestation. Seit mehreren Jahren planen die Ergotherapeutinnen vor der Weihnachtssperre ein kreatives Miteinander, bei dem es verschiedene Bastelstationen für Adventkarten und Weihnachtsdekorationen gibt. Ergänzt wird das Angebot durch eine Backstation, an der gemeinsam Kekse gebacken und Kinderpunsch gekocht wird. Der Speiseraum wird im Anschluss gemeinsam dekoriert, am Nachmittag kommen alle, die möchten, zusammen und verbringen bewusst Zeit miteinander. Die selbst gebackenen Kekse und der Kinderpunsch werden dabei jedes Jahr mit viel Begeisterung und Lob angenommen – und sorgen für eine spürbar aufgelockerte, warme Atmosphäre.

Auch auf vielen weiteren Stationen wird die Vorweihnachtszeit genutzt, um gemeinsam zu dekorieren, zu singen oder kleine Feiern zu gestalten. Christbäume, Lichterketten und persönliche Beiträge schaffen Momente der Begegnung und lenken zumindest für kurze Zeit von Sorgen und Belastungen ab. Kleine kulinarische Aufmerksamkeiten aus der Klinikküche – wie ein Weihnachtsstollen für alle stationären Patientinnen und Patienten – gehören ebenso dazu.

Den jüngsten Patientinnen und Patienten gilt dabei besondere Aufmerksamkeit. Das Ziel ist, Kindern zu ermöglichen, Weihnachten bei ihren Familien zuhause zu feiern. Ist das nicht der Fall, sorgt das Team mit Geschichten, kleinen Geschenken und viel Zuwendung dafür, dass dennoch ein Stück Weihnachtsfreude im Klinikum spürbar wird.

Ein aufrichtiger Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auch an Feiertagen für ihre Patientinnen und Patienten da sind, zuhören, trösten und begleiten. Mit ihrem Einsatz und ihrer Menschlichkeit sind sie gerade in dieser besonders emotionalen Zeit eine wichtige Stütze – und machen Weihnachten im Klinikum spürbar.

 

BILDTEXT

Weihnachten im Universitätsklinikum Tulln.

Fotocredit: Universitätsklinikum Tulln 
Abdruck honorarfrei nur im Zusammenhang mit der beigefügten Presseaussendung. Jegliche weitere Verwendung oder Veröffentlichung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der NÖ LGA.

 

Medienkontakt:

Universitätsklinikum Tulln
Viola Hirschbeck, MSc
Tel.: +43 (0) 2272 / 9004 – 23013
E-Mail: presse@tulln.lknoe.at